20. Tag

In In Kürze:

Provinz: Castilla y León
18.  Etappe von Puente Villarente bis León
Wegstrecke: 13 km noch 318 km bis Santiago
Schritte gelaufen: 30’671
Gewicht geschätzt: Eigengewicht 84 kg / Zuladung (Rucksack) 13 kg / Total 97 kg
Höhenunterschied: 120  im Aufstieg und 110 m im Abstieg
Temperatur: morgens 6:30h nur 11 Grad / ab Mittag 38 Grad, ganzer Tag wolkenlos

Schuhwerk: Salomon Runners

Wasserkonsum: 2 Liter
Inventar an Blessuren:

linker Fuss: 1 grosse Blase an Ferse (fast verheilt)

kleine Blase am Aussenrist hinten (fast verheilt)
rechter Fuss: 1 mittelgrosse Blase hinten am Aussenrist (fast verheilt)
kleine Blase an 2. Zehe: besser


Heute hab ich mit Absicht eine “kleine” Strecke gewählt, damit ich am Nachmittag und Abend genügend Zeit habe León zu besichtigen. 

Die steilen Aufstiege liegen mir besonders 



Auf dem Weg gab es unerwartet eine Verpflegungsstation von Freiwilligen eingerichtet, das hat mich wirklich sehr gefreut und am Herz berührt, das nenn ich aufrichtige und ehrliche Nächstenliebe 


Ich bin diese Etappe mit Sally (NZ) und Gemma (Aus) gelaufen. Wir haben die 13 km in gut 2 Std geschafft.


Aus dem Guide wussten wir, dass es zwei offizielle Albergues in León gibt. Wie entschieden uns für die San Francisco de Asis Albergue, weil dieses auch als Studentenwohnheim dient und erst um 24h schliesst, während die Albergue Municipal wie überall um 22h schliesst. 


Aber die meisten Spanier konsumieren das Nachtessen zwischen 21-23h, deshalb ist es kaum möglich, um 22h im Bett zu sein. Klar wollten wir auch noch das Nachtleben in León etwas geniessen. León ist die letzte grosse Stadt vor Santiago.


Den Nachmittag haben wir uns zu zwölft auf anraten von Ana (Sp) im besten Tapa Restaurant in town um 14 h verabredet. 


Wir haben es ausgiebig genossen und mussten leider auch einige Pilger verabschieden. Frank der Psychologe (NL) und Hélène die Anwältin aus Paris wurden verabschiedet, weil beide gegen Abend den Bus / Flug in ihre Heimat nahmen. Sie müssen am Montag wieder arbeiten. Frank will bereits im September wieder kommen und den Rest noch laufen. Nächstes Jahr will er dann in Etappen ab Holland nach Jerusalem wandern. Nach Rom ist er schon vor ein paar Jahren gepilgert. Hélène will nächstes Jahr den Rest machen.



Und in der Nacht


Nach der herzlichen Verabschiedung ist jeder seine eigenen Weg gegangen. Ich bin mit ein paar KollegInnen die Kathedrale anschauen gegangen, durch die Altstadt geschlendert und Helado genossen.


Auch ein grosser Markt mit Früchten und Gemüse 

Dann  hab ich mich etwas hingelegt und am Abend hab ich mich mit Ana und Gemma zum Nachtessen verabredet. Wir haben zuerst an diversen Orten Tapas gegessen und Bier und später Wein getrunken und am Schluss noch etwas Kohlenhydrate gegessen, denn bereits morgen wollen wir weiter und haben eine strenge Etappe vor uns (30 km). 


Pünktlich um Mitternacht waren wir am Eingang zur Unterkunft.

Buenos noches!